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Falsche Tränen 3:030:00/3:03
ehrlich, laut, emotional, rotzig – und immer mit einem Grinsen im Gesicht.
Latzhosenkaliber ...
... sind vier Typen aus dem Landkreis Erding, die seit über 30 Jahren Musik machen, sich zwischendurch komplett aus den Augen verloren haben und dann vom Leben so heftig eine verpasst bekamen, dass sie beschlossen: Jetzt erst recht. Musikalisch bewegen sich Latzhosenkaliber irgendwo zwischen Rock und Punk und alles mit deutschen Texten. Beeinflussen lassen sie sich von nichts, auch wenn ihre Geschmäcker nahezu alle Musikgenres abdecken. Ihre Songs sind roh, direkt und ohne unnötige Schnörkel. Überproduktion ist ihrer Meinung nach nicht ehrlich. Wenn ein Lied gut ist, ist es gut. Wenn nicht, fliegt’s raus. Fertig.
Viele ihrer Texte drehen sich um einen schweren Schicksalsschlag, der die Band nach fast 20 Jahren Pause wieder zusammengeführt hat. Sie sprechen nicht öffentlich darüber – aber wer ihre Songs hört, versteht genug. Andere Lieder handeln von Menschen, die nerven, einer Gesellschaft, die spinnt, und Situationen, bei denen man sich fragt, ob man lachen oder schreien soll. Latzhosenkaliber entscheiden sich meistens fürs Lachen.
Live zeigt die Band, was Leidenschaft bedeutet. Emotion entsteht im Moment. Live bedeutet für sie live und nicht vom Band. Niemand wird sagen „Hey, klingt genau wie im Stream“. Im vergangenen Jahr standen sie im Rocketclub in Landshut auf der Bühne, dieses Jahr sind zehn weitere Auftritte geplant, und momentan stehen zehn neue Songs zur Veröffentlichung bereit. Ihre magischsten Momente entstehen, wenn Dani eine Idee in den Raum wirft und innerhalb von Minuten ein kompletter Song daraus entsteht. Niemand weiß genau, wie das funktioniert – aber es funktioniert. Und es macht ihnen höllisch Spaß.
Was Latzhosenkaliber wollen?
Den Menschen ein Ventil geben. Für Energie, für Emotionen, für alles, was raus muss. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund, reden nicht um den heißen Brei und sagen die Dinge so, wie sie sind. Manchmal unbequem, manchmal schmerzhaft, aber immer echt. Und trotz allem, was sie erlebt haben, lachen sie viel. Vielleicht sogar mehr als früher. Weil sie wissen, wie wertvoll das ist.
Daniel Bivec
Sänger, Songschreiber ...
... und offizieller Ideenlieferant, kommt regelmäßig mit Melodien um die Ecke, die irgendwo zwischen Alltag, Wahnsinn und Schicksalsschlag entstanden sind. Er singt sie vor, und der Rest der Band stellt keine Fragen sondern steigt einfach ein.
Frank Riepl
Gitarrist ...
... und unangefochten bester Musiker der Truppe (laut Band, nicht laut Frank), baut dann irgendwas drauf, das so gut klingt, dass die anderen drei einfach nicken und so tun, als hätten sie das auch so geplant.
Raimund Häckl
Schlagzeuger ...
... bearbeitet das Schlagzeug mit der Energie eines Mannes, der die Probleme der Welt mit einem einzigen Rimshot zu lösen vermag.
Sven Suckfüll
Bass ...
... betoniert am Bass das Fundament. Fett genug für Wolkenkratzer.